Johannes Kepler (1571-1639) beschreibt in seinem Werk Harmonices Mundi libri V (1619) - den fünf Büchern über die Harmonik der Welt - eine Vielzahl von astronomischen, geometrischen, mathematischen und allg. naturwissenschaftlichen Beobachtungen und Untersuchungen. In diesem Werk beschreibt Kepler unter anderem auch das nach ihm benannte 3. Keplersche Gesetz.

Auf Seite 81 skizziert Kepler die fünf Platonischen Körper und weist jedem der Körper eines der vier Elemente Feuer, Erde, Luft, Wasser und schließlich die Essenz/das Universum zu (https://archive.org/details/ioanniskepplerih00kepl). Nähere Erörterungen zu diesen Zuordnungen finden sich auf Seite 74 im Buch 2 der Harmonices mundi. Hier verweist Kepler darauf, dass er das Wissen zu den Platonischen Körper von Pythagoras, Plato, Euklid und Proculs beziehe.
Bemerkenswerterweise nummeriert Kepler die platonischen Körper in folgender Reihenfolge: 1. Hexaeder, 2. Tetraeder, 3. Dodekaeder, 4. Ikosaeder und 5. Oktaeder.     

Tetraeder - Feuer Würfel - Erde Oktaeder - Luft Dodekaeder - Universum Ikosaeder - Wasser 
            

Platon (427 v.Chr. - 347 v.Chr.) beschreibt in einem seiner als Dialog zwischen den Philosophen Sokrates, Kritias, Timais und Hermokrates verfasstem Spätwerke Timaios (etwa 365 v.Chr.) bereits die fünf nach ihm benannten platonischen Körper. In diesem Werk weist Plato den fünf regelmäßigen Polyedern jene Elemente in der Art und Weise zu, wie dies später in der Harmonices Mundi bei Kepler (1619) nachzulesen ist.

 

 

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